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Dschinny (Violaine)

Copyright © 2007 by Verlag EROTISIAKUM / Alle Rechte vorbehalten
www.erotisiakum.com

In dieser Geschichte:

- normaler Sex
- Sex im Freien
- Oralsex
- Analsex
- dominant/devot
- viel Story

Ein sanfter Morgennebel hat sich über das alte Gemäuer gelegt, hüllt die Steine in ein geheimnisvolles, fahles Licht. Noch ist es nicht ganz hell, sanftes Zwielicht dämpft die Farben und es riecht nach Tau, jungem Sommer und frisch geschnittenem Heu. Vogelstimmen ertönen im angrenzenden Wald, begrüssen den dämmernden Tag mit ihrem Gesang, verabschieden die Nacht und tragen ihre Lebensfreude bis in die Burg hinein. Die Fledermäuse haben sich bereits zur Ruhe begeben, eine späte Eule huscht als Schatten vorüber.

Zwischen den verbogenen Stämmen alter Krüppelkiefern steht ein Mann. Ungeduldig tritt er von einem Fuss auf den anderen, um die eingeschlafenen Zehen zu bewegen. Seit einer Ewigkeit steht er nun schon dort, halb verborgen durch Zweige und Blätter. Soll er noch warten oder wieder gehen? Der grosse Fotoapparat wiegt immer schwerer um seinen Hals und der Nebel hat sich als feiner Film auf seine Brillengläser gelegt, versperrt ihm mehr und mehr die Sicht. Unwillig zieht er das Gestell von der Nase, zerrt ein Taschentuch aus seiner Jackentasche und trocknet die Gläser. Seufzend beschliesst er, wieder den Berg hinabzusteigen und die Geschichten zu vergessen, die er vernommen hat. Es war eben doch nicht mehr als Seebannsgarn.
Geübt schiebt er die gesäuberte Brille zurück auf die Nase, will – bevor er wieder zu seinem Auto zurück geht – noch einen letzten Blick auf den Mauerbogen werfen, als er wie erstarrt inne hält, der Atem stockt, sein Herz schlägt nervös. Dort! Tatsächlich!
In der efeuumrahmten Öffnung sitzt eine nackte Gestalt auf dem Geländer, ihre schmale Silhouette hebt sich dunkel gegen den zarten Morgenhimmel ab, der sich hinter dem Mauerwerk abzeichnet. Deutlich kann er die beiden femininen, runden Hinterbacken erkennen, die auf der metallenen Stange ruhen, die birnenförmige Kontur, die zu einer schmalen Taille überleitet. Mit beiden Händen fährt sie sich locker durch die langen Haare, entwirrt sie vage und die üppige Haarpracht fällt weich über ihren blossen Rücken.
Wie erstarrt beobachtet der Mann die Szene, erwacht urplötzlich bei den Bewegungen ihrer Arme, reisst den Fotoapparat hoch und stellt das Bild mit fliegenden Fingern scharf, verflucht den ausgeschalteten Autofokus und drückt eilig ab. Nochmals und nochmals versucht er, das Bild einzufangen, verfolgt die Frau mit seinen Augen durch die Linse, als sie sich erhebt, wie eine schläfrige Katze streckt und seinem Blickfeld entflieht.
Noch lange starrt der Mann entgeistert auf die Mauersteine, auf die nunmehr leere Öffnung.
Die Sonne zeigt sich voll am Himmel und vertreibt die letzten kleinen Nebelfetzen aus dem Wald. Erst als ein goldener Sonnenstrahl ihn blendet, wendet er sich ab und steigt nachdenklich den steilen, steinigen Weg wieder hinab.
Im Auto betrachtet er die Fotos noch einmal auf dem kleinen Bildschirm seiner Kamera, doch die Gestalt im Mauerbogen ist nur schemenhaft zu erkennen. Er ist irritiert, da er sie ganz deutlich vor sich hatte und sich sicher ist, sie klarer auf dem Display gesehen zu haben. Seufzend hofft er, dass er zu Hause auf dem Computer mehr aus den Bildern herausholen kann.
Brummend startet der Motor, die Reifen rollen knirschend über den groben Kies, als der schwere Wagen den Feldweg zurück auf die Teerstrasse fährt.
Die verzauberte Morgenstimmung ist einem strahlenden Sommertag gewichen und Mauersegler durchschneiden mit schrillen Schreien den klaren blauen Himmel. Abwesend lenkt der Mann sein Auto die Strasse entlang, ist mit seinen Gedanken immer noch oben auf dem Berg im Wald, vor der alten, halb verfallenen Burg. Er ist sich sicher, dass er sie gesehen hat, die Frau, und doch – alles scheint ihm seltsam bizarr, unwirklich. Genau kann er sich an den Schwung ihres Hinterteils erinnern, an die Wölbung der Backen, die zarte Blässe ihrer Haut, die gegen den dämmernden Morgenhimmel plötzlich dunkel wirkte, schattenhaft verschwommen, ihre fliessenden Bewegungen in den langen Locken.
Um ein Haar hätte er die rote Ampel überfahren und zwingt seine Aufmerksamkeit zurück auf die Strasse.
Zu Hause drängt es ihn danach, die geschossenen Bilder endlich auf den PC zu laden und sie auf dem grossen Bildschirm zu betrachten. Doch die Maschine lässt sich Zeit, spult teilnahmslos ihre Startroutine ab - wehe wer sie stört - bis sie endlich soweit ist, neue Daten in Empfang zu nehmen.
Die Fotos sind rasch rübergeladen und gespannt klickt er mit der Maus auf die erste Datei, um deren Inhalt zu erforschen. Doch, was er sieht, kann er nicht glauben. Das Bild ist leer! Nein, nicht ganz leer.... Der Bogen, die Efeublätter, Mauersteine, das Geländer und auch der Himmel und die Nebelreste sind deutlich zu erkennen, nur die Frau ist weg!
Irritiert und fassungslos starrt er auf den Bildschirm, checkt hektisch die restlichen Bilder. Futsch, überall dasselbe.
Nichts, nicht einmal ein Schatten ist noch zu erkennen. Wieso denn das?
Seufzend lehnt er sich in seinem Bürostuhl zurück, schliesst die Augen und versucht, wieder das Bild von heute Morgen in seinem Kopf heraufzubeschwören. Er kann sie dort sehen, ist sich ganz sicher, oder war es doch nur ein Streich seiner überhitzten Phantasie? Wie ein Luftgeist, ein Dschinn, aufgetaucht und wieder verschwunden.

Die Tage vergehen, doch die Gedanken des Mannes kehren immer wieder zurück an jenen Morgen, an das Bild in seinem Kopf. In unruhigen Träumen jagt er einem lichten Schatten nach, versucht, ihn zu halten, zu fangen, zu berühren.
Sofort wollte er am nächsten Tag erneut auf den Berg steigen und sich davon überzeugen, keine Sinnestäuschung erlitten zu haben. Doch das Wetter hat umgeschlagen, dicke Regenwolken verhüllen den Himmel, Wind peitscht die Äste der alten Bäume. Kein Wetter, um in der Morgendämmerung zu warten und ein oder mehrere deutliche Bilder zu schiessen, einem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Er muss sich gedulden.

Als das Wetter wieder besser wird, halten geschäftliche Termine ihn auf und es vergehen vierzehn Tage bis er endlich wieder zur Burg auf dem Berg fahren kann.
Er hat sich früh auf den Weg gemacht und es ist noch dunkel, als er im Lichtkegel der Autoscheinwerfer in den Feldweg einbiegt, einen Parkplatz sucht.
Einen Moment bleibt er im Wagen sitzen, wartet auf die ersten Anzeichen der Morgendämmerung, um den Weg durch den Wald überhaupt finden zu können. Erste Vogelstimmen erheben sich und die zuschlagende Autotür tönt unnatürlich laut und fremd in dieser natürlichen Umgebung. Energisch betritt der Mann den nunmehr vertrauten Pfad, der zur Burg hinauf führt, beginnt den langen Aufstieg. In Gedanken schon bei dem Mauerbogen und der darin hoffentlich zu sehenden Frau, bemerkt er kaum, wie ihm von der Anstrengung der Schweiss ausbricht, sein Atem schneller geht.
Nach einer halben Stunde ist er angekommen, findet seinen alten Platz von vor zwei Wochen auf anhieb wieder und positioniert sich wachsam. Noch ist von dem alten Gemäuer nicht mehr als ein schwarzer Umriss zu sehen, die Sonne ist noch zu wenig hoch gestiegen. Die Maueröffnung ist vage zu erkennen. Aber nichts Menschliches – und sei es noch so gespenstisch – ist bislang darin zu entdecken.
Ist er zu früh oder zu spät? Wird sie überhaupt kommen? Die Minuten dehnen sich schier endlos.
Und wenn sie doch auftaucht, was wird er tun?
Das Geheimnis zu ergründen ist er hier hergekommen. Ihn treibt die Neugier, Abenteuerlust und eine nicht gestillte Sehnsucht nach mehr.
Das schweissdurchtränkte Hemd klebt auf seiner Brust, trocknet langsam, während er wartend das Gewicht von einem Bein auf das andere verlagert. Den Fotoapparat schussbereit in der Hand fühlt er sich fast wie ein Paparazzo, lauert doch auch er auf eine geheime Szene. Wie spät ist es? Er wagt es nicht, auf die Uhr zu schauen, um ja den Mauerbogen keinen Moment aus den Augen zu lassen. (...)

Diese Zeilen entsprechen in etwa einem Viertel des gesamten Textes. Wenn Sie die Geschichte zu Ende lesen möchten, dann legen Sie diese bitte in Ihren Einkaufskorb(Preis: CHF 2,50 / EURO 1,65).

 

 
 
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