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L'histoire de Sulamith (Aurora Leone) Copyright © 2007 by Verlag EROTISIAKUM / Alle Rechte vorbehalten www.erotisiakum.com
In dieser Geschichte: |
- Oralsex - Analsex - Gruppensex - Toys - dominant/devot - Fesselspiele - Fetisch - sadismus/masochismus
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Die zierliche Sulamith zieht sich die Kapuze des langen Mantels tief ins Gesicht und eilt mit schnellen Schritten zwischen den zerfallenen Bauten Richtung Fluss. Sie ist spät dran und hat Angst. Ihr Herz klopft bis zum Hals und kalter Schweiss rinnt ihr zwischen den hoch angesetzten Brüsten hinab. Im Dämmerlicht des hereinbrechenden Abends erreicht sie gehetzt die Brücke, biegt links ab und läuft atemlos den alten Kanal entlang. Das Wasser glitzert grünlichschwarz und ein dunkler Schatten gleitet darüber hinweg. Sie zuckt vor Schreck zusammen und unterdrückt einen Laut, als gleich neben ihr ein grosser Waldkauz zu schreien beginnt.
Zitternd vor Anstrengung und Anspannung erreicht sie eine alte Bauruine und steigt den schmalen, vor Moos und Algen glitschigen Pfad durch dichtes Gestrüpp zur zerfallenen Trafostation hoch. Zweige schlagen ihr ins Gesicht, drohen ihr die weiche Haut an den Unterarmen zu zerkratzen und Äste greifen wie lange Finger nach ihr. Scharfe Dornen halten ihren Mantel immer wieder fest – sie strauchelt und wäre in den High heels beinahe gefallen. Eng wickelt sie sich in den Mantel, damit ihre Strümpfe heil bleiben.
Endlich hat sie es geschafft und steht mit fliegendem Atem vor einem grossen Tor. Ihr Brustkorb hebt und senkt sich hektisch, mühsam versucht sie, ihre Nerven und ihren Körper wieder zu beruhigen. Vorsichtig, jedes laute Geräusch vermeidend, öffnet sie das verrostete, schwere Tor, das laut quietschend aufschwingt, und tritt zaghaft in den dunkeln Raum.
Sie zögert. Ist sie hier wirklich richtig? Ein Schauer läuft Sulamith den biegsamen Rücken hinab und sie sieht sich ängstlich um, lauscht angestrengt. Im ungewohnten Dunkel des Raumes meint sie, einen menschlichen Schatten wahr zu nehmen. Als sich Sulamiths Augen an das mangelnde Licht gewöhnt haben, erkennt sie gegenüber, auf der Eisentreppe, eine grosse elegante Frau stehen. Ihr Gesicht ist hinter einer kunstvoll gefertigten, roten Federmaske verborgen. Die langen Reiherfedern an der Maske betonen den schönen Gesichtsschnitt der Frau und verleihen ihrem geschwungenen, sinnlichen Mund eine geheimnisvolle Aura. Sie trägt lange schwarze Handschuhe, eine lederne Korsage, grobe Netzstrümpfe mit Strapsen und hohe schwarze Stiefel. Sie hält eine Reitpeitsche in der Hand, mit der sie wütend wiederholt auf die offene Handfläche ihrer linken Hand klopft. Sulamith muss unweigerlich an den hin und her schlagenden Schwanz einer wütenden Katze denken. Eine unausgesprochene Drohung. Es ist ihre Herrin!
„Ah – schön, dass du auch noch kommst", zischt sie gefährlich leise. "Du bist zu spät!“ brüllt sie im nächsten Augenblick Sulamith an, die verstört zusammen zuckt.
„Hierher!“ schreit Madame Miranda „Zieh den Mantel aus!“ Sulamith tritt gehorsam vor Madame und kniet einige Tritte unter ihr in demütiger Stellung auf der Metalltreppe nieder. Unterwürfig hält sie den Kopf gesenkt, wagt es nicht, ihre Madame, die drohend mit der Peitsche über ihr steht, anzusehen. Vorsichtig zieht sie ihr schwarzes, schweres Mantelcape aus und legt es über einen Geländerpfosten. Mühsam versucht sie, Haltung zu bewahren, nicht dem Drang nachzugeben, sich rückwärts in die Dunkelheit zu flüchten.
Die Herrin schreitet hoheitsvoll um ihre Liebesdienerin herum, bleibt hinter ihr stehen und betrachtet sie prüfend von oben bis unten. Die Absätze ihrer Stiefel knallen in Sulamiths Ohren auf dem kahlen Boden wie Schüsse durch den stillen Raum. Sulamith spürt, wie ihr eine Gänsehaut unter dem engen Mieder hindurch ungehindert über den Rücken läuft, die an ihren wohlgerundeten, nackten Hinterbacken hängen bleibt. Madame Miranda scheint zufrieden zu sein mit dem, was sie sieht und legt ihr ohne jedes weitere Wort eine schwarze Maske über die Augen. Die Sklavin Sulamith trägt nur eine leichte Korsage, Strümpfe, sowie High heels und fühlt sich erregend entblösst. Die Herrin legt ihr ein metallbeschlagenes Hundehalsband eng um ihren schlanken Hals und befestigt eine lange Leine daran. Die Anspannung und Erregung steigt in Sulamith und ihr Herz pocht rasend schnell. Was wird mit ihr hier geschehen? Was hat ihre Herrin mit ihr vor und werden sich ihre Wünsche und Träume erfüllen?
Die Herrin zerrt sie unwirsch an der Leine in die Mitte des kalten, dunklen Raumes. „Los, du geiles kleines Luder, zieh deine Korsage aus und leg dich zwischen die Kerzen auf den Boden“, befiehlt sie mit scharfer Stimme. Sulamith fasst mit beiden Händen wie gehetzt hinter ihren Rücken und löst mit fliegenden Fingern die Häkchen, denn sie fürchtet die Peitsche.
Das flackernde Licht der grossen weissen Kerzen wirft lange, unruhige Schatten durch den Raum, als sich Sulamith gehorsam zwischen den Lichtspendern auf den schmutzigen, kalten Boden kniet, um sich hinlegen zu können. Der Sand auf dem Boden knirscht und Sulamith hört das laute Klack-klack, das sie scharfen Absätze ihrer Herrin beim Gehen erzeugen, bis zwei glänzendschwarze Stiefelspitzen in ihrem Blickfeld erscheinen. Madame Miranda steht breitbeinig vor ihr, die Reitpeitsche drohend erhoben. Mit dem spitzen Absatz ihres Schuhs auf dem Rücken drückt die Herrin ihre Sklavin brutal auf den Boden zwischen die Kerzen. Kleine spitze Steinchen pieksen sie schmerzhaft in die zarte Haut und die Luft riecht modrig abgestanden. Sulamith zittert vor Angst und Kälte. Zwischen den Beinen der Herrin hindurch bemerkt Sulamith plötzlich zwei funkelnde Augen, die sie unverwandt hemmungslos anstarren. Im Schatten einer Säule steht ein breitschultriger Mann mit langem Mantel und einer ebenfalls schwarzen Maske.
Der grosse Mann beobachtet das Geschehen aus der Distanz. Er bewegt sich mit der muskulös-geschmeidigen Anmut eines Panthers, als er geräuschlos vor die Säule tritt, um bessere Sicht zu haben. Lässig lehnt er sich an den Pfeiler und ein spöttisches Lächeln umspielt seine sinnlichen Lippen. Sulamith liest Erregung und Gier in seinen Augen. Das Gefühl, von einem fremden Mann beobachtet zu werden, erregt sie. Sie spürt seinen Blick wie eine fordernde Liebkosung auf ihrer Haut und ein prickelnder Pfeil schiesst durch ihren Unterleib.
„Leg dich auf den Rücken und schau mich an!“ reisst sie die herrische Stimme ihrer Gebieterin aus den Gedanken. Sulamith gehorcht schnell, Madame Miranda nimmt eine grosse weisse Opferkerze und stellt sich über Sulamith, die nicht weiss, ob sie sich freuen oder fürchten soll. Es überläuft sie abwechselnd heiss und kalt vor Schreck und froher Erwartung. Die Herrin hält die Kerze über den bebenden Leib unter ihr und lässt geschmolzenes Wachs auf den zierlichen, wohlgeformten Körper tropfen. Wie glühende Nadelstiche trifft das heisse Paraffin auf Sulamiths samtige Haut. Sie zuckt zusammen, stöhnt gequält lustvoll, windet sich zwischen der kalten Härte des Steinbodens und der scharfen Hitze der brennenden Kerze. Und als flüssiges Wachs auf ihre vor Wolllust zu spitzen Bergen zusammengezogenen Nippel fällt, entflieht ihrem Mund ein spitzer Schrei vor Schmerz und Wonne. Fieberglut strömt durch ihren zarten Körper und der Duft des geschmolzenen Paraffins dringt in ihre Nase. Trotz oder gerade wegen der Schmerzen geniesst Sulamith jeden Moment des Auftreffens der Pein auf ihre Haut.
Die Herrin greift sich nun eine Kerze nach der anderen und giesst das geschmolzene Wachs von allen über Brust und Bauch der Sklavin, bis sie von einer dicken Schicht elfenbeinweissem Wachs überzogen ist. Als harte Schale, beinahe wie ein Panzer, bedeckt das erkaltende Paraffin Sulamith. Sie fühlt sich gefangen, eingeengt.
Mit einem erregten Blitzen in den Augen betrachtet Madame Miranda ihre folgsame Sklavin. Das Spiel hat auch sie nicht unberührt gelassen und sie fühlt ihr Blut als heisse Lava durch die Adern strömen. Adrenalin durchflutet sie, steigt ihr zu Kopf, ein starkes Gefühl von Macht dringt in sie, erregt sie, entflammt ihre Lust. Beherrscht, stolz und hoheitsvoll steht sie über ihrem Opfer, bückt sich, reisst mit schnellen Bewegungen das erstarrte Wachs ab und legt die nun gerötete Brust frei. (...) Diese Zeilen entsprechen in etwa einem Viertel des gesamten Textes. Wenn
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