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Wenn die Lust zur Last wird (Alesia)

Copyright © 2007 by Verlag EROTISIAKUM / Alle Rechte vorbehalten
www.erotisiakum.com

In dieser Geschichte:

- normaler Sex
- Sex im Freien
- viel Story

Schon seit zwei Jahren war Silvio wieder solo. „Die Sache“ – wie er es nannte – mit Elvira war vorbei. Sie wollte – nach seiner Meinung – zu viel reden. Vor allem darüber, warum er nicht reden wollte. Dabei hätte sie ihn nur verstehen müssen: Als Europa-Abgeordneter einer großen Volkspartei war er nicht nur selten im Saarland. Er hatte auch nach aufreibenden Tagen in Brüssel oder Straßburg zu Hause einfach Erholungsbedarf. Über die Woche hatte Silvio „tausende“ von Gesprächen zu führen. Deshalb genoss er es, in Saarbrücken eine ungewohnte Ruhe zu genießen. Die Partei ließ ihn zumeist in Ruhe, so dass er kaum offizielle Feste zu besuchen hatte.
Mit Elvira, die Silvio allerdings auf einer dieser offiziösen Festveranstaltungen in Saarlouis kennengelernt hatte, verband ihn von Anfang an ein grundlegendes Verstehen – bis auf „die Kleinigkeit“, dass sie alles ausdiskutieren wollte. Silvio schätzte es dagegen, nicht auch noch im Privatleben über jede Unstimmigkeit sprechen zu müssen. Im ersten Jahr, so hatte ihm Elvira in einem der sich später häufenden Streitgespräche vorgeworfen, habe sie sich zurückgehalten. Sie wollte ihn erst einmal „erleben“. Aber dann fing sie an, Silvios „Eigenheiten“ zu kritisieren. Der Mittvierziger Silvio empfand dies als eine Art „Umerziehung“.
Und er wollte sich nicht mehr erziehen lassen. Zwar genoss er es, wenn ihm Elvira ein heimisches Freizeitprogramm vorschlug. Ausflüge und Besichtigungen, die der Abgeordnete dann aber – für Elvira „zu oft“ – mit beruflichen Kontakten verknüpfte, waren für Silvio eine Art Erholung. Er brauchte sich um nichts zu kümmern. In ihrem Cabrio fuhren sie zum Baden, machten Ausflüge nach Luxemburg oder besuchten sommerliche Stadtfeste. So bekannt war der Abgeordnete nun auch wieder nicht, dass er nicht ungestört diese Freiräume hätte genießen können.
In der Vergangenheit hatte er sein Leben der Partei gewidmet. Nicht umsonst hatte er die Ochsentour vom Ortsrat bis zum Europaparlament geschafft. Natürlich hatte er immer mal wieder „Frauengeschichten“ gehabt. Aber daraus war nie etwas geworden, weil Silvio seine Parteiarbeit vor jegliches Privatleben gestellt hatte. Alle seine Frauen hatten dies bemerkt und sich dann auch wieder mehr oder weniger freundschaftlich von ihm getrennt. So konnte es durchaus vorkommen, wenn Silvio in seinem Wahlkreis unterwegs war, dass ihm frühere Freundinnen ein Küsschen auf die Wangen drückten – schließlich war er Abgeordneter im europäischen Parlament. Nicht ohne Stolz präsentierten sie dann Mann und Kinder, oder eben auch umgekehrt der Familie Silvio als „ihren“ Abgeordneten.
Aber auch diese Begegnungen hatte ihm Elvira zunehmend vorgeworfen. Sie war von einer unbändigen Eifersucht geplagt und vermutete hinter jeder früheren Freundin oder sogar Parteigenossin eine „Gespielin“ ihres Freundes. So hatte Silvio seine Freundin auch schon nach Belgien und ins Elsass eingeladen, um freie Tage an seinem Amtssitz zu genießen. Aber Elvira hatte nichts besseres zu tun, als im Büro die Sekretärinnen zu begutachten. Dann stellte sie vorwurfsvoll fest, dass Silvio auch mit denen „etwas haben“ müsse. Schließlich sei er die ganze Woche mit diesen Frauen statt mit ihr zusammen.

Drei Jahre lang ertrug Silvio diese dauernden Vorwürfe, wobei er gelegentlich „Feuer ins Öl“ goss, indem er Elviras Eifersucht mit gezielten Worten herausforderte. Gleichzeitig waren seine Andeutungen so abstrus, dass sie eigentlich gar nicht stimmen konnten. Aber in ihrem Eifersuchtswahn nahm Elvira jedes Wort für bare Münze. Silvio schürte ihre Wut auch noch, indem er – zu oft – auf falsche Vorwürfe gar nicht reagierte. Ihm war es einfach „zu blöde“, die wenige Zeit, die er mit seiner Freundin verbringen konnte, auch noch mit einem – für ihn – sinnlosen und vor allem überflüssigen Streit zu vergeuden. Elvira wollte und konnte einfach nicht einsehen, dass Silvio als Abgeordneter viele Frauen kennenlernte. (...)

Diese Zeilen entsprechen in etwa einem Viertel des gesamten Textes. Wenn Sie die Geschichte zu Ende lesen möchten, dann legen Sie diese bitte in Ihren Einkaufskorb(Preis: CHF 1,90 / EURO 1,25).

 

 
 
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